JuLis Hochtaunus pro Bürgersolaranlagen und AKW-Kompromiss

Junge Liberale Hochtaunus begrüßen die Entscheidung für die Laufzeitenverlängerung deutscher Atomkraftwerke und sprechen sich für weitere Bürgersolaranlagen im Hochtaunuskreis aus

(Hochtaunus) Die Jungen Liberalen Hochtaunus begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung für eine Laufzeitenverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland.

Benedikt Kirstein, Vorsitzender der Jungen Liberalen Hochtaunus äußerte sich wie folgt:

„Wir Jungen Liberalen bewerten die Laufzeitenverlängerung als eine rationale Entscheidung, die es uns in Deutschland möglich macht, energieunabhängig zu bleiben und einen reibungslosen Wechsel zu den regenerativen Energien zu ermöglichen. Wir sehen die Atomkraft als eine Brückentechnologie, denn die regenerativen Energien klopfen an der Tür, und wir sollten sie auch hereinlassen.“

Für die Jungen Liberalen Hochtaunus sind Bürgersolaranlagen ein wichtiger Bestandteil und Beitrag zum energietechnischen Wandel im Hochtaunuskreis.

Der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Hochtaunus zur Kommunalwahl weiter: „Nicht nur wegen ihres Beitrags zur zum Ausbau der regenerativen Energien, sondern auch aufgrund ihrer gesellschaftlichen Komponente, finden wir Jungen Liberalen die Bürgersolarstromanlagen ein sehr gutes Instrument. Aus der Mitte der Gesellschaft finden sich Menschen zusammen, um ihrer Gemeinde und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Diese Entwicklung des bürgergesellschaftlichen Engagements im Hochtaunuskreis gilt es zu vertiefen und vielleicht auf andere Bereiche zu übertragen.“

Die Jungen Liberalen Hochtaunus fordern daher in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011, dass bei öffentlichen Neubauten auf aktuelle Umwelt- und Klimastandards geachtet wird sowie der Bau von Solar- oder Geothermieanlagen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Betracht gezogen wird. Zudem sollen Projekte, wie Bürgersolaranlagen im Hochtaunuskreis, weiterhin von der Kommunalpolitik forciert und unterstützt werden.

Eine im Raum stehende Ausgleichszahlung für Stadtwerke lehnen die Jungen Liberalen im Übrigen ab. „Viele städtische Energieversorger sind mit ihrer Umstellung auf den Vertrieb von Ökostrom auf dem richtigen Weg. Mit einer geschickter Marketingpolitik werden sie es schaffen, den immer attraktiver werdenden Strom aus erneuerbaren Energien zu vermarkten“, stellt Kirstein abschließend fest.

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