FDP fordert bessere Busverbindung

Stierstadt. Die Oberurseler FDP will mittels einer Anfrage bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 30. September die Mängel bei der Stadtbus-Linie 46 ansprechen. Wie berichtet, sind die Busse, die von Oberstedten zur IGS Stierstadt, fahren, zu Spitzenzeiten zu voll. Das finden nicht nur die Schüler, sondern auch die Liberalen nicht gut.

«Der sichere Schulweg muss für alle Schüler sichergestellt sein, gerade in der kalten Jahreszeit, in der durch schlechte Straßen- und Sichtverhältnisse eine erhöhte Unfallgefahr besteht», findet Benedikt Kirstein, Mitglied der FDP-Stadtverordnetenfraktion. Daher wolle man vom Magistrat erfahren, «welche Möglichkeiten bestehen, um die Nutzung der Buslinie 46 erträglicher zu gestalten.»

Zudem wollen die Liberalen in Erfahrung bringen, welche Kosten durch den Einsatz eines zweiten Busses entstehen würden. «Dies könnte ja auch lediglich eine besonders stark frequentierte Teilstrecke beinhalten», so Kirstein. re

FNP-Artikel vom 10. September 2010, 03.26 Uhr (letzte Änderung 10. September 2010, 05.11 Uhr)

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JuLis Hochtaunus pro Bürgersolaranlagen und AKW-Kompromiss

Junge Liberale Hochtaunus begrüßen die Entscheidung für die Laufzeitenverlängerung deutscher Atomkraftwerke und sprechen sich für weitere Bürgersolaranlagen im Hochtaunuskreis aus

(Hochtaunus) Die Jungen Liberalen Hochtaunus begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung für eine Laufzeitenverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland.

Benedikt Kirstein, Vorsitzender der Jungen Liberalen Hochtaunus äußerte sich wie folgt:

„Wir Jungen Liberalen bewerten die Laufzeitenverlängerung als eine rationale Entscheidung, die es uns in Deutschland möglich macht, energieunabhängig zu bleiben und einen reibungslosen Wechsel zu den regenerativen Energien zu ermöglichen. Wir sehen die Atomkraft als eine Brückentechnologie, denn die regenerativen Energien klopfen an der Tür, und wir sollten sie auch hereinlassen.“

Für die Jungen Liberalen Hochtaunus sind Bürgersolaranlagen ein wichtiger Bestandteil und Beitrag zum energietechnischen Wandel im Hochtaunuskreis.

Der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Hochtaunus zur Kommunalwahl weiter: „Nicht nur wegen ihres Beitrags zur zum Ausbau der regenerativen Energien, sondern auch aufgrund ihrer gesellschaftlichen Komponente, finden wir Jungen Liberalen die Bürgersolarstromanlagen ein sehr gutes Instrument. Aus der Mitte der Gesellschaft finden sich Menschen zusammen, um ihrer Gemeinde und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Diese Entwicklung des bürgergesellschaftlichen Engagements im Hochtaunuskreis gilt es zu vertiefen und vielleicht auf andere Bereiche zu übertragen.“

Die Jungen Liberalen Hochtaunus fordern daher in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2011, dass bei öffentlichen Neubauten auf aktuelle Umwelt- und Klimastandards geachtet wird sowie der Bau von Solar- oder Geothermieanlagen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Betracht gezogen wird. Zudem sollen Projekte, wie Bürgersolaranlagen im Hochtaunuskreis, weiterhin von der Kommunalpolitik forciert und unterstützt werden.

Eine im Raum stehende Ausgleichszahlung für Stadtwerke lehnen die Jungen Liberalen im Übrigen ab. „Viele städtische Energieversorger sind mit ihrer Umstellung auf den Vertrieb von Ökostrom auf dem richtigen Weg. Mit einer geschickter Marketingpolitik werden sie es schaffen, den immer attraktiver werdenden Strom aus erneuerbaren Energien zu vermarkten“, stellt Kirstein abschließend fest.

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JuLis Hochtaunus wählen Spitzenkandidaten

Benedikt Kirstein Spitzenkandidat derBenedikt Kirstein Jungen Liberalen

(Hochtaunus) Die Jungen Liberalen (JuLis) Hochtaunus wählten auf ihrer Mitgliederversammlung ihren langjährigen Vorsitzenden Benedikt Kirstein, 23, zu ihrem Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2011.

Zugleich verabschiedeten die Nachwuchspolitiker ihr Kommunalwahlprogramm, das den Titel „Die Jugend im Mittelpunkt“ trägt.

Mit der Nominierung Kirsteins als Spitzenkandidaten untermauern die Jungen Liberalen ihren Anspruch im nächsten Kreistag Politik insbesondere für die Jugend machen zu wollen.

„In kommunalen Gremien wird leider viel zu oft Politik vorbei an jungen Menschen gemacht. Wir kennen die Anliegen und Bedürfnisse junger Menschen sehr genau und wollen diese im nächsten Kreistag umsetzen.“

Ihren Fokus legen die Jungen Liberalen neben der Jugendpolitik auf Sozial- sowie solide Haushaltspolitik.

„Wir fordern die Weiterentwicklung der Jugendzentren und die Stärkung der Sozialarbeitertätigkeit. Insbesondere Streetworker können Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen helfen und tragen somit in erheblichem Maße zu Gewalt- und Vandalismusprävention bei, erklärt Kirstein.

Zukunftsorientiert zeigen sich die Jungen Liberalen auch beim Thema Online-Beteiligung.

„Wir wollen den Bürgern Möglichkeiten eröffnen am aktuellen Politikgeschehen teilzuhaben. Deshalb fordern wir die Einführung von sogenannter E-Participation im Kreis und in den Kommunen.

An Bürgerhaushalten und Online-Bebauungsplänen sollen den Einwohnern neue Beteiligungsmöglichkeiten eröffnet werden. Diese wollen wir umsetzen“, bekräftigt der Oberurseler Student der Betriebswirtschaftslehre.

Die JuLis gehen selbstbewusst in die Listenaufstellungen ihrer liberalen Mutterpartei (FDP) und wollen gemäß ihrem Vorstandsbeschluss für einen der „aussichtsreichen“ Plätze kandidieren.

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JuLis Hochtaunus beschließen Programm zur Kommunalwahl 2011

Kommunalwahlprogramm der Jungen Liberalen Hochtaunus

Die Jugend im Mittelpunkt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Jugendliche,

ich bin stolz Ihnen und Euch im Nachfolgenden das Wahlprogramm der Jungen Liberalen im Hochtaunuskreis zur Kommunalwahl 2011 präsentieren zu dürfen.

Unser Wahlprogramm trägt den Titel „Die Jugend im Mittelpunkt“.

Dieser Titel verdeutlicht unseren Anspruch als Jugendorganisation, gemeinsam mit Jugendlichen, für Jugendliche intergenerative Politik zu gestalten.

Wir möchten mit Ihnen und Euch in Kontakt treten und sind daher sehr dankbar für Anregungen, Fragen und Wünsche.

Am besten erreicht ihr uns per Mail (info@julis-hochtaunus.de).

Wir sind aber auch über Social Communities wie StudiVZ (Gruppe JuLis Hochtaunus), Facebook (Gruppe JuLis Hochtaunus und Kandidatenseite Benedikt Kirstein) oder über Twitter erreichbar.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen und freue mich auf viele Rückmeldungen!

Mit den besten Wünschen

Benedikt Kirstein

Spitzenkandidat der JuLis Hochtaunus zur Kommunalwahl 2011

Die Jugend im Mittelpunkt

Für uns Jungliberale stehen vor allem die Interessen und Bedürfnisse der Jugend des Hochtaunuskreises im Mittelpunkt unserer Bestrebungen, welche wir im neugebildeten Kreistag vertreten möchten. Im Laufe der letzten Legislaturperiode wurden hier gemeinsam mit der FDP große Anstrengungen unternommen. Beispielsweise konnten in Oberursel bedeutende Beschlüsse wie der Ausbau der Stierstädter Skateranlage sowie eine fortgeführte Unterstützung der Jugendzentren gefasst werden. Im Rahmen unseres Konzeptes zur verbesserten Freizeitgestaltung Jugendlicher soll vor allem die Neugestaltung von Bolz- und Basketballplätzen, Grillstellen und Jugendzentren vorangetrieben werden. Speziell durch Letzteres lässt sich eine verbesserte Integration junger Migranten erzielen.

Das angestrebte Ziel unserer Jugendpolitik zeigt sich in der erhöhten Toleranz und Akzeptanz zwischen verschiedenen Alters- und Bevölkerungsgruppen.

Das Zusammenleben wird insbesondere durch Jugendkriminalität erschwert.

Wir sind der Auffassung, dass das reine Bestrafen von Kriminaldelikten nicht zwangsläufig zur Verhinderung zukünftiger Straftaten führt. Daher fordern wir eine Stärkung der Beschäftigung von Sozialarbeitern und Streetworkern.

Wir messen gerade in der Jugendgewalts- und Vandalismusprävention den Pädagogen eine bedeutende Rolle bei.

Die Streetworker suchen den direkten Kontakt mit den Jugendlichen auf der Straße, betreuen sie und stehen ihnen in jeder Lebenslage bei.

Zwecks einer effizienten Umsetzung unserer Ideen ist eine konstruktive Kooperation demokratischer im Hochtaunuskreis vertretener Jugendorganisationen wünschenswert.

Veränderung des Jugendwahlrechts

Bereits vor Erreichen der Volljährigkeit sind Jugendliche geistig in der Lage, sich mit Politik zu beschäftigen und sich eine fundierte Meinung zu bilden. Deshalb sollte unserer Ansicht nach auf kommunaler Ebene das Wahlrecht mit Vollendung des 16. Lebensjahres vergeben werden. Hierdurch wollen wir das Interesse an der Politik steigern, die Heranwachsenden an die „großen“ Wahlen heranführen und aktiv gegen Politikverdrossenheit vorgehen. Des Weiteren erhoffen wir uns einen positiven Effekt auf den Reifeprozess durch die gestiegene Verantwortung. Es ist jedoch wichtig, dass die Erstwähler keinesfalls in dieser für sie neuen Situation alleine gelassen werden. Daher befürworten wir „Erstwähler-Workshops“ und Diskussionsreihen im Rahmen des Schulunterrichts mit Unterstützung aller politischen Jugendorganisationen.

E-Participation

Wir Jungen Liberalen stehen für eine Bürgerbeteiligung via Internet ein und machen uns für die Einführung von Bürgerhaushalten und Online-Bebauungsplänen stark.

Bürgerhaushalte eröffnen den Einwohner die Möglichkeit Haushaltspositionen zu streichen oder neue zu erstellen.

Online Bebauungspläne können noch während der Beratungen öffentlich eingesehen und von den Usern bearbeitet werden.

Online-Beteiligungen eröffnen somit neue Möglichkeiten, Bürger direkt am politischen Geschehen teilhaben zu lassen, sich direkt in kommunale Entscheidungsprozesse einzubringen und somit Politikverdrossenheit effizient zu bekämpfen.

Bürger, die keinen Internetzugriff haben, sollen im Bürgerbüro die Möglichkeit erhalten, online an den Bürgerbeteiligungen teilzunehmen.

Frühkindliche Förderung

Unserer Meinung nach sollte das Hebammenmodell auf Finanzierbarkeit überprüft werden, da gerade in jungen und sozial schwächeren Familien Sozialhebammen vermehrt zum Einsatz kommen sollten, um eine bestmögliche Vorbereitung der Eltern auf die neue Lebenssituation und eine enge Bindung zum neugeborenen Kind zu ermöglichen. Zudem sollte nicht nur für die Unterstützung einer Hebamme, sondern auch für andere frühkindliche Förderungsangebote im musischen, sozialen und sportlichen Bereich finanzielle Unterstützung in Form von Gutscheinen gegeben sein. Das Angebot von Tagesmüttern und ehrenamtlich geführten Betreuungsnetzwerken sollte ebenfalls verbessert und vermehrt in Anspruch genommen werden.

Ein immer aktuelles Problem ist, dass das bestehende Angebot von Krippen- und Kindergartenplätzen bei Weitem nicht ausreicht, um einen Großteil der Kinder aus allen vertretenen Bevölkerungsschichten in ein soziales Umfeld einzugliedern. In vielen überfüllten Kindertagesstätten ist es unübersehbar, dass zu wenige und teilweise unqualifizierte BetreuerInnen die Verantwortung für zu große Gruppen tragen. Somit kann das kindliche Entwicklungs- und Lernziel nur schwer oder gar nicht erreicht werden.

Des Weiteren stehen wir ein für eine einheitliche Vorschulregelung, die es ermöglicht, das im Kindergarten Erlernte vorbereitend auf die Schulzeit zu vertiefen und darauf aufzubauen. Dafür sollte auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Grundschulen gegeben sein.

Um diese Vorschläge sinnvoll umzusetzen, sollte der Bildungspolitik, speziell der frühkindlichen Förderung auch finanziell höchste Priorität beigemessen werden.

Schulpolitik

Wir befürworten den durch „Schwarz-Gelb“ vorangetriebenen Schulausbau im Hochtaunuskreis, welcher sich in Form des größten Ausgabenpostens im Haushalt der letzten Legislaturperiode manifestierte. Im Rahmen dieser Projekte setzen wir uns vor allem für moderne und multimediale Unterrichtselemente ein, wie beispielsweise durch elektronische Schultafeln. Dadurch erhoffen wir uns einen vertrauten Umgang der Schüler mit relevanten Medien sowie effizienter aufgebaute Lehrveranstaltungen. Des Weiteren fordern wir den Erhalt der Schulvielfalt, da nur so auf die individuellen Stärken und Schwächen der Schüler eingegangen werden kann.

Sportpolitik

Das Thema Sportpolitik umfasst weitaus mehr als weitläufig angenommen. Sportpolitik stellt eine Schnittstelle zwischen Gesundheits-, Sozial-, Bildungs- und Integrationspolitik dar. Gerade im Schulsport besteht erheblicher Verbesserungsbedarf, da besonders für Jugendliche ausreichende Bewegung einen großen Stellenwert in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung einnimmt. Deshalb fordern die Jungen Liberalen neben vier Schulstunden Sport pro Woche eine kontinuierliche Verbesserung der strukturellen Bedingungen an Schulen, um die qualitativen Rahmenbedingungen für unser Vorhaben zu gewährleisten. Außerdem sollen im Zuge der gezielten Jugendsportförderung lokale Sportvereine finanziell unterstützt und ehrenamtliche Tätigkeiten gestärkt werden. Im Zuge der Vermittlung von ehrenamtlichen Tätigkeiten machen wir uns für die Einrichtung von „Ehrenamtsagenturen“ in den Kommunen stark. Darüber hinaus möchten wir ehrenamtlich Tätige im Rahmen der Bürgerempfänge ehren und ihre Arbeit würdigen.

Um das Sportbewusstsein und die Freude an der Bewegung zu fördern, möchten wir unter dem Motto „Hochtaunus läuft“ einen Sport-Tag des Hochtaunuskreises initiieren, bei welchem ein Laufwettbewerb über die Halbmarathondistanz stattfinden soll. Dieser soll sowohl privaten Lauffreunden, als auch Unternehmen und Schulen eine freundschaftliche Wettbewerbsplattform bieten.

Essentiell für ein breites Sportangebot ist unserer Meinung nach eine Ausweitung und strukturelle Verbesserung der öffentlichen Sportstätten im Hochtaunuskreis. Hierzu gehören neben Turnhallen und Sportplätzen auch Radwege, die den freizeitlichen Radfahrern die Möglichkeiten bieten, ihrem Hobby sicher und vergnügt nachzugehen, ohne den Straßenverkehr einzuschränken.

Haushaltspolitik

Die Haushaltskonsolidierung soll auch in dieser Legislaturperiode eine herausragende Rolle in unserem Konzept spielen. Die Finanzkrise hinterließ auch im Hochtaunuskreis tiefe Spuren. Nur durch Aufwendung finanzieller Rücklagen aus den Vorjahren konnte 2010 ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden. Aus diesem Grund ist eine sparsame Ausgabenpolitik unerlässlich. Nur mit einem nicht defizitären Haushalt kann der Kreis angemessen auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren. Gerade weil die Schulden von heute die Lasten der zukünftigen Generation bedeuten und steigende Zinszahlungen die Handlungsfähigkeit einschränken, setzen wir Jungen Liberalen uns für den Schuldenabbau im Hochtaunuskreis ein.

Ein wichtiger Schritt zur verlässlichen Finanzplanungen der Städte und Gemeinden und zur Wirtschaftsförderung des Hochtaunuskreises ist die langfristige Abschaffung der Gewerbesteuer. Zunächst sollte diese soweit wie möglich gesenkt werden.

Umweltpolitik

Wir setzen uns für die Erhaltung des Naherholungsgebietes Hochtaunus ein. Unser Naturpark ist mit seinen Wald- und Wiesenflächen sowie seiner Artenvielfalt einzigartig und schützenswert. Nicht nur die Natur profitiert davon, auch die Lebensqualität im Hochtaunuskreis wird nachhaltig bewahrt. Der Tourismus in unserer Region wird hierdurch ebenfalls gefördert.

Im Zuge der Erhaltung des Naherholungscharakters setzen wir uns ebenfalls für die Schaffung von Freizeit- und Liegeflächen ein, die den Bürgern des Hochtaunuskreises ermöglichen, die Natur zu erleben.

Als zukunftsorientierter Vertreter jugendlicher Interessen setzen wir Jungen Liberalen uns auch für die Förderung und den weiteren Ausbau von regenerativen Energien im Hochtaunuskreis ein. Bei öffentlichen Neubauten soll auf die aktuellen Umwelt- und Klimastandards geachtet werden sowie der Bau von Solar- oder Geothermieanlagen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in Betracht gezogen werden. Wir befürworten die Projekte der nach dem Genossenschaftsprinzip operierenden „Bürgersolaranlagen“, die unserer Meinung nach nicht nur einen Beitrag zum energietechnischen Wandel geben sondern auch bürgerschaftliches Engagement stärken.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Die Fahrkartenpreise im ÖPNV des Hochtaunuskreises sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und haben mittlerweile ein für viele Kunden angemessenes Niveau überschritten. Gerade die Jugend, die besonders auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen ist, wird hierdurch zunehmend finanziell belastet. Daher fordern wir Junge Liberale faire Preise, die sowohl von Unternehmens-, als auch von Kundenseite vertretbar sind. Etwaige Finanzierungsmodelle sind zu prüfen und den zuständigen Gremien offenzulegen. Auf eine behindertengerechte Ausstattung von Haltestellen und öffentlichen Verkehrsmitteln ist vor allem im Zuge bevorstehender Erneuerungen und Modernisierungen zu achten.

Um das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs im Hochtaunuskreis zu attraktivieren, setzten wir uns für die rasche Umsetzung der Regionaltangente West mit der Linie Bad Homburg-Oberursel-Eschborn-Höchst-Flughafen-Stadion-Dreieich Buchschlag ein.

Kulturpolitik

Wir, die Jungen Liberalen, sehen großes Potenzial in der Kulturlandschaft Hochtaunuskreis. Wir fordern die Neustrukturierung des medialen Kulturportales, welches im Moment noch in den Kinderschuhen steckt. Wichtig ist uns dabei, dass diese Plattform kommunenübergreifend agiert, sodass nicht nur Bad Homburg in dieser Hinsicht im Mittelpunkt steht. Von großer Bedeutung ist dabei jedoch, dass kein Zwangsverband entsteht. Wir wollen dabei private Initiativen fördern.

Weiterhin wollen die Jungen Liberalen Kulturerbe fördern und erhalten. Wir unterstützen interkommunale freiwillige Kulturzusammenschlüsse mit der Zielsetzung der gemeinsamen Bewahrung von Kulturgütern.

Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen

Wir Jungen Liberalen Hochtaunus sprechen uns klar gegen die Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel dem Rathausplatz in Bad Homburg, aus. Erfahrungswerte belegen, dass die Videoüberwachung nur der Beruhigung eines subjektiven Sicherheitsgefühls dient, die Kriminalität sich jedoch andere Orte sucht und eine Verlagerung des Problems stattfindet. In Anbetracht dessen steht der geringe Nutzen der Überwachung in keinem Verhältnis zur Einschränkung der persönlichen Freiheit des Bürgers.

Vandalismus/Graffiti

Die Jungen Liberalen im Hochtaunuskreis sind sich der Problematik des Vandalismus bewusst und werden diesem entschieden entgegenwirken.

Wir Jungen Liberalen lehnen Vandalismus in Form von Schmierereien ab. Wir wollen uns jedoch dafür einsetzen, dass Graffiti als Kunstrichtung respektiert wird und Möglichkeiten zur legalen Ausübung geschaffen werden.

Solche Möglichkeiten können zum einen Schul- und Jugendprojekte sein, die heruntergekommenen Stellen und/oder Stromkästen etc. in den Städten neue künstlerische Gestaltung verleihen.

Zum anderen wollen wir auch Möglichkeiten schaffen, frei bemalbare Wände nach dem Vorbild des „Schlachthofes Wiesbaden“ zu schaffen, um den Jugendlichen einen legalen Raum zu bieten, ihre Leidenschaft ausleben zu können.

Beispielsweise in Oberursel setzt sich die liberale Stadtparlamentsfraktion erfolgreich für die Schaffung von frei besprühbaren Flächen ein, eine Graffitiwand und frei bemalbare Stellen sind hier in der Magistratsprüfung.

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JuLis Hochtaunus mit neuem Web 2.0 Auftritt

Ergänzend zu unserer bestehenden Homepage steht nun dieses Newsblog zur Verfügung, das einen RSS-Feed beinhaltet.

Zusätzlich veröffentlichen wir alle Updates über unseren neuen Tweet, so dass Du jederzeit Up-to-date bleiben kannst.

Wir freuen uns auf Eure Kommentare in diesem Blog!

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JuLis Hochtaunus wählten neuen Kreisvorstand

Die Jungen Liberalen im Hochtaunuskreis (JuLis) wählten am vergangenen Freitag einen neuen Vorstand.

Benedikt Kirstein

Für ein weiteres Jahr wurde der 23-jährige Oberurseler Stadtverordnete Benedikt Kirstein im Amt bestätigt. In seinem Rechenschaftsbericht hob er das herausragende Engagement der JuLis im Wahljahr 2009 mit „sehr engagierten Wahlkämpfen für Hessen, Europa und unseren Bundestagskandidaten Dr. Stefan Ruppert“ hervor.

„Die Jungen Liberalen im Hochtaunuskreis sind eine Erfolgsgeschichte, die es gilt, weiterzuschreiben. Uns ist es in den letzten Jahren gelungen, viele neue Mitglieder zu gewinnen. Doch was viel schöner ist: Diese Mitglieder sind alle auch sehr aktiv“, lobte der Student der Betriebswirtschaftslehre.

Benedikt Kirstein stehen für die kommende Amtszeit folgende Stellvertreter zur Seite:

Der ehemalige Stellvertretende Vorsitzende für Programmatik, Valentin Barde (21) aus Oberursel, wird von nun an Stellvertretender Vorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Den Bereich der inhaltlichen Arbeit (Programmatik) übernimmt der 18-jährige Bastian Kaufhold aus Friedrichsdorf.

Stellv. Vorsitzender für Organisation wird der 24-jährige Bankkaufmann Carsten Klug (Oberursel).

Schatzmeister bleibt weiterhin Christian Gersch (25) aus Bad Homburg.

Besitzer im neuen Vorstand sind Eva Gerling (17, Friedrichsdorf), Felix Heurich (18, Bad Homburg), Sophia Bode (17, Schmitten), Sebastian Duong (29, Kronberg) und Vivian Johannes Tapfer (20, Bad Homburg).

Abschließend betont Kirstein die Wichtigkeit der Kommunalwahl 2011 für die JuLis Hochtaunus und kündigt die Wahl eines jungliberalen Spitzenkandidaten für den Kreistag sowie ein Wahlprogramm der Jungen Liberalen an.

„In der vergangenen 5-jährigen Wahlperiode waren wir JuLis leider nicht durch aktive Mitglieder im Kreistag vertreten. Das soll sich nun ändern. Jungliberale Sichtweisen dürfen im nächsten Kreistag nicht fehlen“, unterstreicht der wiedergewählte Vorsitzende.

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Junge Liberale gegen Nacktscanner in Fußballstadien!

"Nacktscan" einer Person

Die Jungen Liberalen Hochtaunus stehen dem Vorschlag der SPD Nordrhein-Westfahlen Nacktscanner in Fußballstadien einzuführen, um Pyrotechnik zu entdecken, äußerst skeptisch gegenüber.

„Sicherlich sind versteckt gezündete bengalische Feuer nicht ungefährlich. Allerdings kann es nicht die Lösung sein, dass die durchschnittlich 40 000 Zuschauer pro Bundesligapartie die Hüllen fallen lassen müssen!“, äußert sich Benedikt Kirstein, Vorsitzender der Hochtaunus JuLis.

Genauso wie die Jungen Liberalen einen Nacktscannereinsatz an deutschen Flughäfen ablehnen, sehen sie auch hier einen unnützen Schnellschuss einzelner Sicherheitspolitiker.

Selbst wenn Stadionbesucher nackt gescanned werden würden, fänden „Zünder“ Mittel und Wege, Pyrotechnik in die Stadien zu schmuggeln, sind sich die Jungen Liberalen sicher.

Die FDP Nachwuchsorganisation sieht die heutzutage immer wiederkehrenden Freiheitseinschränkungen zu Gunsten einer Scheinsicherheit mit großer Besorgnis, so stellt Kirstein zur Disposition: „Wie gläsern soll der Bundesbürger eigentlich noch werden? Nacktscanner an Flughäfen, Nacktscanner in Stadien, sollen bald auch noch Nacktscanner in Bahnhöfen oder anderen öffentlichen Einrichtungen folgen?“, fragt Kirstein weiter und fordert abschließend einen intensiven Dialog mit den Fans und die Unterstützung von Fanprojekten, um Möglichkeiten zu entwickeln, Pyrotechnikunfälle in Stadien zu verhindern.

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